Märchenhafte Looks von Christian Siriano bei der New York Fashion Week

Fuchsia, Gold und florale Prints
Christian Siriano präsentierte seine Frühjahr/Sommer-Kollektion 2027 auf der New York Fashion Week und verwandelte die Show in ein echtes Märchen. Inspiration fand der Designer in dem französischen Volksmärchen «The Story of the Queen of the Flower Islands» aus dem 18. Jahrhundert aus der Sammlung von Andrew Lang.

Das Märchen enthält durchaus düstere Momente: Eine Mutter versteckt ihre wunderschöne Tochter zu Hause, um sie vor einer Königin zu retten, die das Mädchen wegen seiner Schönheit hinrichten lassen will. Genau dieser Kontrast zwischen der dunklen Geschichte und dem märchenhaften Ausgang faszinierte Siriano.


«Das Märchen selbst ist ziemlich düster, aber es endet in einer sanften, traumähnlichen Welt, die in Blumen versinkt», erzählte der Designer. Seiner Ansicht nach ermöglichte ihm diese Dualität, mit zwei Seiten seiner eigenen Persönlichkeit zu spielen — der «dunklen und der süßen».


Diese Verwandlung war bereits auf dem Laufsteg deutlich zu erkennen. Die Show begann mit zurückhaltenden Looks in tiefen, dunklen Farbtönen und einer Gothic-inspirierten Stimmung, wurde im Verlauf jedoch zunehmend heller und leuchtender. Auf die dunkle Farbpalette folgten Fuchsia, Gold, florale Prints und plastische geometrische Formen, die an Blütenknospen erinnerten, die gerade beginnen, sich zu öffnen.


Die für Christian Siriano typische Dramatik wurde durch Abendkleider mit zahlreichen Volants, üppigen Details und komplexen Texturen unterstrichen. Gleichzeitig beschränkte sich der Designer nicht auf feminine Looks — die Kollektion umfasste auch Herrenensembles, die den charakteristischen Couture-Glamour der Marke bewahrten.


Zum Star der Show wurde Supermodel Coco Rocha. In der ersten Reihe wurden unter anderem Whoopi Goldberg, Brandy Norwood und weitere prominente Gäste gesichtet.







Foto: Vogue.com




