Netflix veröffentlicht Dokumentarserie über Matthew Perry

Die Geschichte des Schauspielers aus der Perspektive seiner Schwester
Kurz vor dem dritten Todestag von Matthew Perry hat Netflix eine dreiteilige Dokumentarserie über den Schauspieler veröffentlicht.
Die Miniserie «The One About Matthew Perry» besteht aus drei Episoden. Sie beleuchtet das Leben des Schauspielers, der dem Publikum vor allem als schlagfertiger Chandler Bing aus der Kultsitcom «Friends» in Erinnerung geblieben ist, dessen Geschichte abseits der Leinwand jedoch weitaus komplexer war. Im Mittelpunkt stehen weniger die Umstände seines Todes als vielmehr die Erinnerungen von Menschen, die ihn persönlich kannten.

Zu den zentralen Protagonistinnen der Serie gehört seine jüngere Halbschwester Mia Perry Bovee, die als Psychotherapeutin arbeitet. Sie spricht erstmals öffentlich über ihren Bruder, ihre Familie und ihre gemeinsame Kindheit.
Auch zwei langjährige Freunde des Schauspielers, Roger Castillo und David Pressman, kommen in der Dokumentation erstmals zu Wort. Sie kannten Perry seit mehr als 40 Jahren. Castillo war es, der Perry einst zu einem Vorsprechen fuhr, das zu einem wichtigen Schritt in seiner Karriere wurde. Darüber hinaus greifen die Filmemacher auf privates Familienmaterial zurück, darunter bislang unveröffentlichte Fotos und Videos.

Ein weiterer Teil der Miniserie widmet sich Perrys Karriere und seiner Arbeit an «Friends». Warren Littlefield, ehemaliger Präsident von NBC Entertainment, und Jeff Strauss, der am Drehbuch der ersten Staffel mitwirkte, erinnern sich daran, wie der Schauspieler das Casting durchlief und die Figur des Chandler prägte.
Über weitere Filmprojekte Perrys berichten Jonathan Lynn, der Regisseur der Komödie «Keine halben Sachen», und Schauspieler Kevin Pollak.
Gleichzeitig sparen die Filmemacher auch die schwierigsten Kapitel seines Lebens nicht aus. Ein großer Teil der Dokumentation befasst sich mit Perrys langjährigem Kampf gegen seine Abhängigkeitserkrankung und seinen Bemühungen, Menschen zu helfen, die ähnliche Erfahrungen machten.

Unter den Mitwirkenden, die Netflix offiziell für das Projekt angekündigt hat, befinden sich allerdings keine seiner «Friends»-Kollegen.
Regie führte die Emmy-Preisträgerin Mary Robertson, die für ihre Dokumentarfilme über die Hintergründe der Unterhaltungsbranche bekannt ist.
Foto: Netflix







