«Barbie 2» in Gefahr: Warner Bros. könnte die Rechte an der Fortsetzung verlieren

Das Studio konnte sich bislang nicht mit dem Kreativteam einigen
Die Zukunft der Fortsetzung von «Barbie» steht auf der Kippe. Warner Bros. hat sich bislang nicht mit Margot Robbie, Ryan Gosling und Regisseurin Greta Gerwig auf die Bedingungen einer weiteren Zusammenarbeit einigen können. Sollten die Parteien bis Dezember 2026 keine Einigung erzielen, verliert das Studio die Rechte an der Produktion des Sequels.
Darüber berichtet die The New York Times. Dem Bericht zufolge sind finanzielle Differenzen der Hauptgrund für die festgefahrenen Verhandlungen. Das Kreativteam fordert nicht nur höhere Gagen, sondern auch eine Beteiligung an den künftigen Kinoeinnahmen. Ryan Gosling, der für seine Darstellung von Ken für einen Oscar nominiert wurde, soll für seine Rückkehr zur Reihe ein Honorar von 20 Millionen US-Dollar verlangen.

Erschwerend kommt hinzu, dass Warner Bros. während der Produktion des ersten «Barbie»-Films keine langfristigen Verträge mit den Hauptdarstellern und der Regisseurin über eine mögliche Fortsetzung abgeschlossen hatte. Nun müssen sämtliche Vertragsbedingungen neu ausgehandelt werden. Westlichen Medien zufolge hält Warner Bros. Discovery-CEO David Zaslav die finanziellen Forderungen des Teams für überzogen.
Die Co-Vorsitzenden von Warner Bros., Pam Abdy und Michael De Luca, bestätigten, dass das Studio bereits «mehrere umfangreiche Angebote» unterbreitet habe. Eine Einigung sei bislang jedoch nicht erzielt worden.

«Wir verfügen über eine gültige Rechtevereinbarung mit Mattel und haben mehrere umfangreiche Angebote unterbreitet, um die Arbeiten am nächsten «Barbie»-Film voranzubringen. Leider konnten wir bislang keine Einigung erzielen», erklärten sie.
Unterdessen haben Greta Gerwig und ihr Ehemann sowie Co-Drehbuchautor Noah Baumbach bereits ein Konzept für die Fortsetzung entwickelt. Mit der Ausarbeitung des Drehbuchs wollen sie jedoch erst beginnen, sobald alle Verträge unterzeichnet sind. Zudem halten sie die Handlung des Films gegenüber dem Studio weiterhin unter Verschluss.

Sollte bis Ende des Jahres keine Einigung zustande kommen, fallen die Produktionsrechte an Mattel zurück. Das Unternehmen müsste das Projekt dann eigenständig realisieren — ohne auf Handlungselemente des Films aus dem Jahr 2023 zurückgreifen zu können. Gleichzeitig wäre das bisherige Kreativteam nicht automatisch an der neuen Produktion beteiligt.
Zur Erinnerung: «Barbie», der 2023 in die Kinos kam, entwickelte sich zu einem weltweiten Phänomen. Der Film spielte weltweit fast 1,5 Milliarden US-Dollar ein, erhielt acht Oscar-Nominierungen und wurde zum erfolgreichsten Film in der Geschichte von Warner Bros.
Foto: Instagram @barbiethemovie






