Amy Winehouses Vater muss fast eine Million Pfund zahlen

Wir erklären, was passiert ist
Der Rechtsstreit um den Nachlass und persönliche Gegenstände von Amy Winehouse ist nicht zugunsten ihres Vaters ausgegangen. Der High Court in London hat die Klage von Mitch Winehouse abgewiesen. Er hatte behauptet, dass Amys ehemalige Stylistin Naomi Parry und deren Freundin Catriona Gourlay ohne Zustimmung der Familie persönliche Besitztümer der Sängerin versteigert und damit mehr als 1,4 Millionen US-Dollar eingenommen hätten.
Nach dem Urteil des Gerichts muss der Vater der verstorbenen Sängerin den beiden Freundinnen seiner Tochter fast 950.000 Pfund Sterling zahlen. Darüber hinaus wurde er verpflichtet, sämtliche Gerichtskosten der beiden Frauen zu übernehmen, berichtet The Guardian.
Zur Erinnerung: Mitch Winehouse hatte das Verfahren Ende 2025 eingeleitet und darauf bestanden, dass die beiden Frauen kein Recht gehabt hätten, Amys persönliche Gegenstände zu verkaufen.
Im Mittelpunkt des Falls standen mehr als 150 Objekte, die zwischen 2021 und 2023 bei Auktionen versteigert wurden. Darunter befanden sich Bühnenkostüme, Alltagskleidung, Handtaschen, Schmuck und weitere persönliche Besitztümer der Sängerin.
Naomi Parry und Catriona Gourlay erklärten jedoch, dass Amy Winehouse ihnen einen Teil dieser Gegenstände zu Lebzeiten persönlich geschenkt habe. Zudem betonten sie, dass sie weder die Existenz der Objekte noch ihre Absicht, diese zu versteigern, jemals geheim gehalten hätten.
Das Gericht folgte dieser Argumentation und stellte fest, dass die von Amys Vater erhobenen Vorwürfe unbegründet gewesen seien und den beiden Frauen erheblichen Schaden zugefügt hätten — insbesondere ihrer Reputation, ihrer Karriere, ihrer finanziellen Situation und sogar ihrem psychischen Wohlbefinden.
Amy Winehouse starb am 23. Juli 2011 in ihrem Haus in London. Die Sängerin wurde nur 27 Jahre alt. Als Todesursache wurde eine Alkoholvergiftung festgestellt, die zu einem Herzstillstand führte.
Foto: Instagram @mitchwinehouse

