«Euphoria»-Star Hunter Schafer in einem surrealen Fotoshooting

An der Schnittstelle von Mode und Kunst
Hunter Schafer ziert das Cover der neuen Ausgabe von ELLE. Für die beeindruckenden Aufnahmen schuf der Fotograf und Art Director Sylvester Makó einen surrealen Raum, in dem Mode auf Theater und Kunst trifft. Statt klassischer Studiokulissen gibt es gemalte Hintergründe, gedämpftes Licht und überraschende Details.

Auf einem der Bilder posiert die Schauspielerin in einem schwarzen Minikleid mit Federn vor einer Flammenkulisse. Auf einem anderen trägt sie einen hellen Mantel mit dunklem Pelzbesatz und hält eine gehäkelte weiße Ratte unter dem Arm. Gerade diese skurrilen Akzente verleihen dem Fotoshooting seine besondere Atmosphäre.

Schafer trägt Looks von Saint Laurent, Prada, Tom Ford, Miu Miu, Marc Jacobs, Jean Paul Gaultier, Hodakova und Emil Dernbach.

Ein besonderes Detail sind die Frisuren des Models. Für die verschiedenen Aufnahmen erhielt sie mehrere Varianten eines kurzen Bobs – von kastanienbraun und wellig über fast schwarz bis hin zu einer hellen Version mit nach außen gedrehten Spitzen. Dadurch wirkt die Schauspielerin in jedem Look anders.

Für das Styling war Jessica Willis verantwortlich, Pablo Kuemin übernahm das Haarstyling und Raúl Alejandre das Make-up. Edith Di Monda gestaltete die Kulissen.

Im begleitenden Interview sprach Schafer über einen neuen Abschnitt ihrer Karriere, ihre Erfahrungen mit dem Ruhm und die Arbeit an der Serie «Blade Runner 2099», in der sie ihre erste Hauptrolle in einer Fernsehproduktion übernehmen wird. Sie spielt Cora, eine Flüchtige, die ihre wahre Identität verbergen muss und um ihr Leben kämpft. Ihre Partnerin in der Serie ist die Replikantin Olwen, gespielt von Michelle Yeoh.

Die Rolle stellt Schafer auch vor eine neue berufliche Herausforderung. Für die Darstellung von Cora muss sie viel laufen, anspruchsvolle Stunts absolvieren und an ihrer Ausdauer arbeiten. Die Schauspielerin verriet, dass sich ausgerechnet die Action überraschend zu einem ihrer liebsten Aspekte der Arbeit entwickelt hat. Michelle Yeoh, die über umfangreiche Erfahrung mit Kampfszenen verfügt, half ihr dabei, sich an die körperlichen Anforderungen zu gewöhnen.

Hunter gab ihr Debüt in «Euphoria» im Alter von 19 Jahren. Die Serie machte sie praktisch über Nacht bekannt. Die Schauspielerin erzählte später, dass sie damals sehr schüchtern und auf die enorme Aufmerksamkeit überhaupt nicht vorbereitet gewesen sei.

«Euphoria» wurde für sie jedoch zum Ausgangspunkt einer rasanten Entwicklung – vom Model und der Künstlerin zur international gefeierten Schauspielerin.

Inzwischen wagt sich Schafer an ganz andere Rollen. «Blade Runner 2099» wird dabei zu einer ihrer bislang größten Herausforderungen. Gleichzeitig bleibt sie der Mode, der Kunst und der Zusammenarbeit mit großen Marken treu. Sie selbst bezeichnet sich als echten «Fashion Nerd» und betont, dass Kunst für sie schon immer wichtiger gewesen sei als Ruhm allein.

Foto: Instagram @elleusa, @hunterschafer





