Konflikt beendet: Blake Lively und Justin Baldoni erzielen Einigung

Nach zwei Jahren Feindschaft
Der Rechtsstreit zwischen Blake Lively und Justin Baldoni, der sich über beinahe zwei Jahre hinzog, ist offiziell beendet: Die Schauspielerin und der Regisseur haben ihre Versöhnung bekannt gegeben. Wie Variety berichtet, unterzeichneten beide Parteien eine außergerichtliche Einigung.
Vertreter von Lively und Baldoni bestätigten die Vereinbarung in einer gemeinsamen Erklärung. Obwohl die Details vertraulich bleiben, ist bekannt, dass die Schauspielerin sämtliche Klagen gegen Baldonis Produktionsfirma zurückgezogen und auf jegliche finanzielle Entschädigung verzichtet hat.
Der Konflikt entbrannte nach den Dreharbeiten zum Film Nur noch ein einziges Mal (It Ends With Us), in dem Lively die Hauptrolle spielte, während Baldoni Regie führte und zugleich eine der zentralen Figuren verkörperte. Die 38-jährige Schauspielerin warf ihrem 42-jährigen Kollegen sexuelle Belästigung, die Schaffung eines toxischen Arbeitsumfelds am Set sowie den Versuch vor, gemeinsam mit seinem Team eine Diffamierungskampagne gegen sie zu organisieren. Baldoni wies sämtliche Anschuldigungen zurück und reichte seinerseits Gegenklagen wegen Verleumdung ein. Er behauptete, Lively habe versucht, „die kreative Kontrolle über den Film zu übernehmen“.

Die juristischen Auseinandersetzungen dauerten mehr als anderthalb Jahre. Im April 2026 wies ein Bundesrichter in New York den Großteil von Livelys Vorwürfen zurück, darunter die Anschuldigungen wegen Belästigung, Verschwörung und Verleumdung. Lediglich einige Punkte — unter anderem Vertragsbruch und mögliche Vergeltungsmaßnahmen — blieben bestehen, doch zu einem vollständigen Gerichtsverfahren kam es letztlich nicht.
Die Einigung erfolgte nur zwei Wochen vor dem geplanten Bundesgerichtsprozess. In ihrer gemeinsamen Erklärung betonten beide Seiten, dass der Film trotz aller Schwierigkeiten ein bedeutendes Projekt für das gesamte Team geblieben sei.
„Wir sind stolz auf diese Arbeit und wollten auf das Problem häuslicher Gewalt aufmerksam machen. Gleichzeitig erkennen wir an, dass es während des Prozesses zu Schwierigkeiten kam und dass Blakes Anmerkungen Beachtung verdienen“, erklärten die Vertreter beider Seiten.
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