Prinz Harry von seiner ehemaligen Wohltätigkeitsorganisation verklagt

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Prinz Harrys ehemalige Wohltätigkeitsorganisation Sentebale hat Klage gegen ihn wegen Verleumdung und Beleidigung eingereicht – ein Jahr, nachdem er infolge eines internen Konflikts mit der Vorsitzenden Sophie Chandauka von seiner Rolle als Schirmherr zurückgetreten war. Darüber hinaus hat die Organisation auch Klage gegen einen engen Freund des 41-jährigen Herzogs von Sussex, Mark Dyer, erhoben, der zuvor mit Sentebale verbunden war.
Der neue Stiftungsrat sowie die Geschäftsführung von Sentebale veröffentlichten am 10. April eine Erklärung, in der sie bestätigten, dass rechtliche Schritte gegen Harry und Dyer eingeleitet wurden. Anlass sei eine «koordinierte negative Medienkampagne», die im März 2025 begonnen habe.
Nach Angaben der Organisation hätten die ehemaligen Vertreter der Arbeit der Wohltätigkeitsorganisation, ihrer Führung sowie ihren strategischen Partnern geschadet und zudem ihrer Reputation erheblichen Schaden zugefügt, was eine Welle von Cybermobbing gegen Sentebale und ihre Leitung ausgelöst habe.

Vertreter des Herzogs von Sussex sowie Dyers erklärten hingegen gegenüber Page Six, dass sie diese «beleidigenden und diffamierenden» Vorwürfe категорisch zurückweisen: «Es ist erstaunlich, dass Spendengelder nun für Rechtsstreitigkeiten gegen genau jene Personen verwendet werden, die die Organisation über fast zwei Jahrzehnte aufgebaut und unterstützt haben, anstatt sie den Gemeinschaften zugutekommen zu lassen.»
Zur Erinnerung: Im Jahr 2006 gründete Harry gemeinsam die Stiftung Sentebale zu Ehren seiner Mutter, Prinzessin Diana. Die Organisation unterstützt junge Menschen, die in Ländern des südlichen Afrikas mit HIV und AIDS leben. Im März 2025 legte der Herzog von Sussex jedoch nach einem Konflikt mit Chandauka, die weiterhin den Vorsitz innehat, sein Amt nieder.
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