«Nicht schön genug»: Quentin Tarantino lehnte Jennifer Lawrence für Once Upon a Time in Hollywood ab

Er gab Margot Robbie den Vorzug
Die Hollywood-Schauspielerin Jennifer Lawrence hat erstmals offenbart, dass sie für eine Rolle in Quentin Tarantinos Film Once Upon a Time in Hollywood vorsprach. Nach ihren Worten gehörte sie zu den Kandidatinnen für die Rolle von Sharon Tate, erhielt die Zusage jedoch nicht – angeblich aus Gründen des äußeren Erscheinungsbildes.
Die heute 35-jährige Oscar-Preisträgerin erinnerte sich daran während ihres Auftritts im Podcast Happy Sad Confused with Josh Horowitz. Lawrence erzählte, dass nach aufkommenden Gerüchten über ihre mögliche Beteiligung an dem Projekt die sozialen Netzwerke regelrecht explodierten – vor allem vor Kritik.

«Nun ja, er wollte mich für die Rolle in Betracht ziehen, aber alle sagten: «Sie ist nicht schön genug, um Sharon Tate zu spielen». Danach wurde ich fallen gelassen», sagte Lawrence. «Ich bin mir ziemlich sicher, dass es so war – oder er hat mich nie ernsthaft für die Rolle erwogen, und das Internet hat sich einfach überschlagen, um mich als hässlich zu bezeichnen», fügte die Schauspielerin hinzu.

Letztlich ging die Rolle der Sharon Tate an Margot Robbie. Ihre Besetzung wurde auch von Debra Tate, der Schwester der ermordeten Schauspielerin, unterstützt. Noch vor der Premiere des Films erklärte sie öffentlich ihre Entscheidung und betonte, dass Robbie dem Bild von Sharon Tate äußerlich stärker entspreche.
Lawrence merkte zudem an, dass sich ähnliche Situationen in ihrer Karriere mehrfach ereignet hätten. So habe sie auch für die Twilight-Reihe vorgesprochen, ohne eine Rolle zu bekommen: «Offenbar war ich wieder nicht schön genug», scherzte sie.
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