Margot Robbie wegen kultureller Aneignung durch Cartier-Anhängerin kritisiert

Welle von Online-Kritik
Gestern fand in Los Angeles die vielbeachtete Premiere des Films basierend auf Emily Brontës Roman «Sturmhöhe» statt. Der Star des Abends war die 35-jährige Margot Robbie. Vor den Fotografen posierte die Schauspielerin in einem eleganten Schiaparelli-Kleid mit tiefem Dekolleté und ergänzte den Look mit einer exklusiven Cartier-Halskette, besetzt mit dem legendären herzförmigen Diamanten «Taj Mahal».
Doch unmittelbar nach ihrem Auftritt auf dem roten Teppich sah sich die Schauspielerin einer Welle von Empörung seitens des indischen Publikums gegenüber. Grund dafür war genau die Cartier-Halskette.

Als Robbie über das Schmuckstück sprach, erwähnte sie, dass es zuvor Elizabeth Taylor gehört habe, hob jedoch seine frühere Geschichte nicht hervor. Ursprünglich war der Anhänger ein Familienerbstück von Jahangir – dem Herrscher des Mogulreichs.
Robbies Social-Media-Kanäle wurden schnell mit Kommentaren überschwemmt, die sie der kulturellen Aneignung beschuldigten und die Rückgabe des Erbstücks nach Indien forderten. Nutzer sprachen von «Diebstahl der Geschichte», «kolonialem Erbe» und mangelndem Respekt gegenüber der kulturellen Herkunft des Artefakts.
Foto: Instagram @margotrobbieofficial






