«Emmy Awards» — 2026: Gewinner und die interessantesten Looks der Stars

Die wichtigsten US-Fernsehpreise
In Los Angeles fand die 78. Verleihung der «Emmy Awards» statt, die traditionell die bekanntesten Schauspielerinnen und Schauspieler Hollywoods versammelte.
Zum großen Triumphator des Abends wurde die Horror-Comedy «The Widow’s Bay». Die Serie gewann 14 von 19 Nominierungen – sechs Auszeichnungen während der Hauptveranstaltung und weitere acht bei den Creative Arts Emmy Awards. Das Projekt wurde als beste Comedyserie des Jahres ausgezeichnet und erhielt zudem Preise für Drehbuch und Regie.

Hauptdarsteller Matthew Rhys schrieb Geschichte bei den Emmy Awards: Er gewann in einem Jahr gleich zwei Auszeichnungen – als bester Hauptdarsteller in einer Comedyserie für seine Rolle in «The Widow’s Bay» sowie für seine Leistung in der Miniserie «The Beast in Me».

Das Medizindrama «The Pitt» wurde erneut als beste Dramaserie ausgezeichnet und erhielt sieben Preise bei insgesamt 25 Nominierungen. Noah Wyle gewann zum zweiten Mal in Folge in der Kategorie «Bester Hauptdarsteller in einer Dramaserie».

Kommen wir zu den Miniserien. Als beste Miniserie wurde «DTF St. Louis» ausgezeichnet. Serienautor Stephen Conrad erhielt ebenfalls Preise für Regie und Drehbuch.
Zu den Schauspielpreisen gehörte auch die Auszeichnung für Sally Field als beste Hauptdarstellerin in einer Miniserie für «Remarkably Bright Creatures».

Rhea Seehorn wurde für ihre Rolle in der Dramaserie «The Better Sister» als beste Nebendarstellerin ausgezeichnet.

Besonders erwähnenswert ist Jean Smart. Sie gewann zum fünften Mal in Folge den Emmy als beste Hauptdarstellerin in einer Comedyserie für «Hacks». Mit diesem Sieg zog sie bei der Zahl der Auszeichnungen in dieser Kategorie mit Cloris Leachman und Julia Louis-Dreyfus gleich.

Die Stars veranstalteten eine echte Modenschau
An diesem Abend richtete sich die Aufmerksamkeit jedoch nicht nur auf die Gewinner. Der blaue Teppich der «Emmy Awards» verwandelte sich in einen echten Laufsteg. Die Stars setzten auf Glanz, zarte Farbtöne, klassische Silhouetten und spektakuläre Details.
Eine der Hauptfiguren des Abends war Zendaya. Die Schauspielerin erschien in einem transparenten, mit Kristallen besetzten Prada-Kleid. Das Modell hatte einen tiefen Ausschnitt und funkelte im Blitzlicht der Kameras. Besondere Aufmerksamkeit erhielt auch ihre neue Frisur – Zendaya präsentierte sich mit einem kurzen Pixie-Cut.

Das eigentlich Interessante geschah jedoch nach ihrem Auftritt auf dem Teppich. Während der Zeremonie traf Zendaya auf ihren Ehemann Tom Holland. Das Paar zeigt sich nur selten gemeinsam bei öffentlichen Veranstaltungen, weshalb ihr gemeinsamer Auftritt sofort für Aufmerksamkeit sorgte.

Selena Gomez entschied sich für einen spektakulären goldenen Look von Louis Vuitton. Das figurbetonte Kleid mit metallischem Glanz erinnerte an die Emmy-Statue selbst. Die Schauspielerin trug nur wenige Schmuckstücke, sodass das Kleid ganz im Mittelpunkt stand.

Auch Nicole Kidman blieb nicht unbeachtet. Nach einer neunjährigen Pause kehrte die Schauspielerin in einem schneeweißen Chanel-Kleid zu den «Emmy Awards» zurück. Das Kleid war mit voluminösen Federdetails verziert. Der Look wirkte zugleich zart und skulptural.

Lisa Kudrow setzte auf zurückhaltende Eleganz. Der «Friends»-Star erschien in einem langen schwarzen Kleid von Celine und einer kurzen Jacke. Minimalistischer Schmuck rundete den Look ab. Kudrow verzichtete auf Experimente, ihr Auftritt wirkte dennoch ausgesprochen stilvoll.

Besondere Aufmerksamkeit erhielten die Schwestern Elle und Dakota Fanning. Elle entschied sich für ein zart mintfarbenes Kleid von Ralph Lauren. Das leichte Modell aus schimmerndem Stoff kombinierte sie mit Schmuck von Cartier.
Dakota hingegen setzte auf Kontraste. Sie erschien in einem schwarz-weißen Kleid von Carolina Herrera mit einer Silhouette im Stil der 1920er-Jahre. Ein auffälliges Diamantschmuckstück rundete den Look ab.

Sarah Pidgeon gehörte zu den meistdiskutierten Gästen des Abends. Die Schauspielerin erschien in einem fliederfarbenen Chanel-Kleid. Das Seidenmodell war mit Perlen und Kristallen verziert. Der Look erinnerte an den Stil von Carolyn Bessette-Kennedy, die Pidgeon in der Serie «American Love Story» verkörperte.

Auch Florence Pugh entschied sich für einen zarten Fliederton. Ihr Vivienne-Westwood-Kleid hatte ein Korsett-Oberteil, Drapierungen und eine lange Schleppe. Der Look wirkte romantisch und ausgesprochen glamourös.

Für ein echtes Wiedersehen sorgten Sarah Michelle Gellar und David Boreanaz. Die Stars aus «Buffy – Im Bann der Dämonen» traten erneut gemeinsam in der Öffentlichkeit auf. Gellar glänzte in einem rosafarbenen Versace-Kleid, während Boreanaz einen klassischen schwarzen Anzug wählte. Ihr gemeinsamer Auftritt gehörte zu den nostalgischsten Momenten des Abends.

Dem Flieder-Trend schloss sich auch Emilia Clarke an. Sie erschien in einem schulterfreien Prada-Kleid mit figurbetontem Oberteil und langem Rock. Ein leichter Cape und ein auffälliges Detail am Schlitz ergänzten den Look.

Fotos: @televisionacad, @cool_legendary2, @peacock_theater, @gossipeandomx, @maryellearchive, @sarahpidgeondaily, @davidboreanazfan_, @emilia._clarke

