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Marcia Cross über Alter, Schönheit und die Freiheit, sie selbst zu sein — für L’Officiel Monaco

Marcia Cross über Alter, Schönheit und die Freiheit, sie selbst zu sein — für L’Officiel Monaco

Marcia Cross über Alter, Schönheit und die Freiheit, sie selbst zu sein — für L’Officiel Monaco

«Ich möchte niemandem mehr etwas beweisen»

 

Die US-amerikanische Schauspielerin Marcia Cross ist die Coverstory der Septemberausgabe von L’Officiel Monaco. Der 64-jährige Star aus «Desperate Housewives» gab dem Magazin ein offenes Interview, in dem sie über das Älterwerden, ihr Aussehen und ihre berühmten Rollen sprach.

Für das Shooting trug Cross Couture-Looks von Dany Atrache, Charbel Karam und Abbas Harajli. Für das Cover entschied sie sich für ein spektakuläres Kleid von Lena Erziak.

Marcia Cross über Alter, Schönheit und die Freiheit, sie selbst zu sein — für L’Officiel Monaco

Das Shooting trägt den Titel «Marcia Cross: An American Icon in Paris» und fand in den Räumlichkeiten des legendären Pariser Herrenhauses Hôtel de la Païva aus dem 19. Jahrhundert statt. Fotografiert wurde die Schauspielerin von Greg Alexander.

Eines der zentralen Themen des Gesprächs war Bree Van de Kamp — ihre Figur aus «Desperate Housewives», die versuchte, ein perfektes Leben aufzubauen und dabei ihre eigenen Probleme und ihre Verletzlichkeit hinter einer makellosen Fassade zu verbergen. Laut Cross war es gerade diese Widersprüchlichkeit, die Bree für viele Frauen so nahbar machte.

Marcia Cross über Alter, Schönheit und die Freiheit, sie selbst zu sein — für L’Officiel Monaco

«Perfektionistinnen verstanden sie und hatten das Gefühl, gesehen zu werden. Frauen, die verzweifelt versuchten, den Eindruck zu vermitteln, dass sie alles unter Kontrolle haben, konnten sich ebenfalls mit ihr identifizieren. Auch Frauen, die ihre Geheimnisse und ihre Verletzlichkeit verbargen, verstanden sie», erzählte die Schauspielerin.

Nach dem Erfolg von «Desperate Housewives» sah sich Cross mit einem Problem konfrontiert, das viele Stars erfolgreicher Kultserien kennen: Publikum und Filmbranche verbanden sie über lange Zeit mit bestimmten Figuren.

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«Zweimal wurde mir gesagt, ich sei zu ikonisch, um andere Rollen zu spielen, und ich müsse den Menschen, die die Entscheidungen treffen, beweisen, dass ich dazu in der Lage bin», erinnerte sich Cross.

Schließlich beschloss die Schauspielerin, sich nicht länger an diesem Wettlauf zu beteiligen. Sie gestand, dass sie es leid war, ständig beweisen zu müssen, wer sie abseits ihrer berühmten Rollen tatsächlich ist.

«Irgendwann habe ich aufgehört, mir Gedanken darüber zu machen, dass ich erst beweisen muss, dass ich nicht die verrückte Kimberly bin, und dann, dass ich nicht die perfekte Bree bin», sagte sie mit Blick auf ihre ikonischen Figuren. «Ich möchte niemandem mehr etwas beweisen. Diese Zeiten sind längst vorbei», fügte sie hinzu.

Marcia Cross über Alter, Schönheit und die Freiheit, sie selbst zu sein — für L’Officiel Monaco

In einem weiteren Teil des Interviews sprach Marcia Cross offen über das Älterwerden und ihren Umgang mit ihrem eigenen Aussehen. Die Schauspielerin betonte, dass jede Frau selbst entscheiden sollte, wie sie aussehen möchte und ob kosmetische oder plastisch-chirurgische Eingriffe für sie infrage kommen. Dies sollte ihrer Meinung nach nicht zum Gegenstand öffentlicher Diskussionen werden.

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Marcia Cross über Alter, Schönheit und die Freiheit, sie selbst zu sein — für L’Officiel Monaco

Cross schließt nicht aus, sich eines Tages für einen plastisch-chirurgischen Eingriff zu entscheiden. Im Moment ist es für sie jedoch wichtiger, ihre eigene Individualität zu bewahren.

«Was für mich wirklich wichtig ist, ist, weiterhin wie ich selbst auszusehen. Ich sehe in meinem Gesicht meine Mutter und meinen Vater, und ich möchte das nicht verlieren. Dieses Gesicht trägt meine Geschichte. Ich möchte wie ich selbst aussehen», sagte die Schauspielerin.

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Gleichzeitig gestand Cross, dass sie in ihrer Jugend viel strenger mit sich selbst war. Wenn sie heute alte Fotos betrachtet, fragt sie sich, warum sie damals ihre eigene Schönheit nicht sehen konnte.

«Wenn ich heute zurückblicke, sehe ich die Fotos an und denke: “Mein Gott, was war ich schön.” Aber damals konnte ich das überhaupt nicht sehen», erinnerte sie sich.

Was ihren eigenen Stil betrifft, verriet Cross, dass sie Weiß, Schwarz und auffällige Muster meidet. Stattdessen trägt sie am häufigsten Dunkelblau, Baumwoll-T-Shirts und immer wieder dieselben Jeans. Gleichzeitig träumt sie von einer speziellen Capsule Collection für rothaarige Frauen mit empfindlicher Haut.

Foto: L’Officiel Monaco

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08.09.2026
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