Paramount übernimmt Warner Bros. Discovery

Für 110 Milliarden US-Dollar
Warner Bros. Discovery hat eine Fusionsvereinbarung im Wert von 110 Milliarden US-Dollar mit Paramount Skydance geschlossen. Dies geht aus einer offiziellen Mitteilung von Paramount Global hervor. Die Transaktion bedarf nun noch der Genehmigung durch die Europäische Kommission.
Das fusionierte Unternehmen plant, künftig mindestens 30 Filme pro Jahr in die Kinos zu bringen – jeweils 15 von Warner Bros. und 15 von Paramount Pictures. Da Warner Bros. zuvor eine Vereinbarung mit Netflix unterzeichnet hatte, wird Paramount dem Streaming-Anbieter 2,88 Milliarden US-Dollar für die Auflösung des Vertrags zahlen.
Der Vereinbarung ging die Entscheidung von Netflix voraus, von einer eigenen Übernahme von Warner Bros. abzusehen. Kurz zuvor hatte Paramount ein attraktiveres Angebot vorgelegt. Netflix entschied sich, sein Gebot nicht zu erhöhen, da die Transaktion unter diesen Umständen finanziell nicht mehr vertretbar gewesen wäre.

Infolgedessen erwarb Paramount Warner Bros. Discovery vollständig und zahlte 110 Milliarden US-Dollar für das gesamte Unternehmen. Netflix hatte geplant, lediglich das Filmstudio Warner Bros., die Streaming-Plattform HBO Max sowie den Fernsehsender HBO für 82,7 Milliarden US-Dollar zu übernehmen.
Im vergangenen Dezember hatte Warner Bros. zunächst dem Angebot von Netflix zugestimmt und das konkurrierende Angebot von Paramount abgelehnt. Nachdem Paramount jedoch seine Offerte mehrfach verbessert hatte, entschied sich Warner Bros. letztlich für das Angebot von Paramount.
Foto: Dmitry Kropachev, Brad Weaver/Unsplash
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