Blumen und Strukturen aus Wolle: die zentralen Looks der Couture-Kollektion von Dior

Die Pariser Haute-Couture-Woche ist in vollem Gange
In Paris hat die Haute-Couture-Woche begonnen, die vier Tage lang andauern wird – bis zum 29. Einen der ersten Auftritte bestritt Dior-Kreativdirektor Jonathan Anderson mit seiner Kollektion.

Die Show fand im Musée Rodin statt – ein Raum, der die Philosophie der Kollektion auf ideale Weise unterstrich. Das zentrale Thema: Blumen. Florale Motive sind von Anfang an Teil des visuellen Codes von Dior und eng mit der Familiengeschichte des Gründers verbunden. Kein Wunder, dass die erste Kollektion von Christian Dior 1947 den Namen Corolle (franz. «Blütenkranz») erhielt.

Anderson zufolge war es bei der Arbeit an der Couture-Linie besonders wichtig, den Moment der Berührung von Kleidungsstück und Körper zu erforschen – wie der Stoff mit der Silhouette «verschmilzt» und der Körper wiederum die Form zum Leben erweckt.

Eröffnet wurde die Show mit üppigen Tüllkleidern namens Magdalena – zu Ehren der Keramikkünstlerin und engen Freundin des Designers Magdalena Ordundo.

«Ich wollte, dass das Kleid plissiert ist und an rotierende Tonerde erinnert, in dem Moment, in dem eine Form daraus entsteht», erklärte Anderson.

Diese Idee bildete die Grundlage vieler weiterer Looks der Kollektion: Die Silhouetten ahmten die sanften Kurven und die weiche Plastizität von Ton nach, als wäre er in Bewegung erstarrt.

Auf dem Laufsteg wurde zudem eine Vielfalt an Clutches gezeigt – aus Samt, Plüsch oder mit Pailletten bestickt – sowie eine Fülle von Strickstücken. Dieser Akzent ist zu einem wiedererkennbaren Markenzeichen Andersons geworden, der selbst im Rahmen der Haute Couture nicht auf die ikonische Bar-Jacke verzichtet.

Zur ersten Couture-Kollektion von Jonathan Anderson für Dior kamen unter anderem Jennifer Lawrence, Milliardär Bernard Arnault, Amazon-Gründer Jeff Bezos mit Ehefrau Lauren Sánchez, Rihanna, die französische First Lady Brigitte Macron, Anya Taylor-Joy, Laetitia Casta, Déva Cassel, Carla Bruni, Parker Posey, Josh O’Connor und weitere Persönlichkeiten.





















Photo: Vogue Runway







